BdP Stamm Graue Wölfe Friedrichsdorf e.V.

ausführliche Version

Unsere ausführliche Stammesgeschichte

1956 treten einige Friedrichsdorfer Jungen in den Bad Homburger BdP-Stamm "Gralsritter" ein. Nachdem es innerhalb des Stammes zu Unstimmigkeiten kommt, wird beschlossen, mit den zwei Friedrichsdorfer Sippen auszutreten und

1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von Lothar van Basshuysen und Horst Georg Denfeld geleitet. Es folgen endlose Diskussionen, wie die neue Aufbaugruppe, die schon nach einem 1/2 Jahr die offizielle Anerkennung als Stamm bekommt, heißen solle. Da man sich nicht einigen kann, welches der beste Name sei, wird beschlossen, den nächsten Namen der fällt zu nehmen. So kamen die Grauen Wölfe zu ihrem Namen.

1958 müssen die Grauen Wölfe ihr Heim an der alten Turnhalle verlassen, da dieses abgerissen wurde. Glücklicherweise lernen sie zu dieser Zeit Mutsch (Fr. Holtschneider) kennen, die nicht lange zögert und ihr eigenes kleines Holzhaus oberhalb des Friedrichsdorfer Bahnhofes an den Stamm vermietet. Das Gelände des Hauses zieht sich damals noch bis an die Bahngleise und bietet viel Platz für Lager direkt am Heim. Mutsch zieht ihrerseits zum Schreiner Wolf.

Ebenfalls in diesem Jahr wird die erste Meute gegründet. Frl. Störkel übernimmt die Meutenführung und hatte mit 20-25 Wölflingen alle Hände voll zu tun. Die Sippen machen ihre ersten Großfahrten.

Zwischen 1958 und 1966 werden Schottland, Irland, Skandinavien, Griechenland, aber auch die Türkei, der Iran und Marokko erkundet. Auch mit amerikanischen Pfadfindern steht man in gutem Kontakt.

1966 feiern die Grauen Wölfe ein Jahr zu früh ihr 10jähriges Bestehen, was sie nicht daran hindert, im folgenden Jahr das selbe Jubiläum nochmals zu feiern.

1967 wird der Stamm wegen einer kaum zu bremsenden Austrittswelle auf eine harte Probe gestellt. Der Stamm schrumpft von 70 auf 20 Mitglieder. Lothar legt das Amt des Stammesführers nieder und wird von Volker Gajek abgelöst.

1968 übernimmt Hans Jürgen Thewelis die Stammesführung, aber bereits ein Jahr später

1969 übernimmt Hermann Twelkmeier das Amt. Hermann ist mit einer Sippe aus Bad Homburg in den Stamm gekommen. Mit dem Neubau von Hochhäusern in Seulberg

zwischen 1969 und 1970 kommt es zu einem Aufschwung des Stammes und binnen eines 1/2 Jahres ist die Mitgliederzahl von 1967 erreicht. Dieses Jahr gilt auch als Gründungsjahr des PEF (Pfadfinder Eltern Förderverein), der den Eltern eine Möglichkeit gibt, den Stamm zu unterstützen.

1970 übernimmt Lothar wieder die Stammesführung. Umba (Jürgen Diener) kommt mit einer Petterweiler Gruppe (aus der später der Stamm Graue Adler entstand) in den Stamm und der erste Trupp (Berglöwe) wird gegründet.

1971 ist von der Spaltung des BDP in zwei Gruppen (BDP "Bund Deutscher Pfadfinder" und BdP "Bund der Pfadfinder") geprägt. Von der starken finanziellen Belastung abgesehen, die die Stammeskasse in die roten Zahlen bringt, übersteht der Stamm den Übergang vom BDP zum BdP gut.

Zwischen 1972 und 1973 ist der Stamm nach Eintritt von Jugendlichen aus Oberursel (die später den Stamm Graue Bären gründen) auf eine Gesamtstärke von 120 Mitgliedern gewachsen. Mit den Oberurselern kommen auch die ersten Mädchen in den Stamm. Das kleine Holzhaus von Mutsch wird zu klein und so findet der Stamm vorübergehend in der Alten Schule von Seulberg eine Unterkunft, während am Bahnhof die Idee eines neuen Heimes immer konkretere Züge annimmt. Mit gewaltigem Aufwand in Form von Papiersammelaktionen und anderen Arbeiten, sowie Zuschüssen und Spenden kann das nötige Kleingeld für den Heimbau aufgebracht werden. Viele Stunden Arbeit der Grauen Wölfe werden in den Hausbau gesteckt.

1974 bezieht der Stamm das neue Domizil am altbekannten Heimgelände. Der "Hausverein" (Pfadfinder Friedrichsdorf e.V.), dem zu diesem Zeitpunkt nur Leute aus dem Stamm - einschließlich des Stammesführers - angehören, wird gegründet.

1975 fusionieren die Bünde "Bund der Pfadfinderinnen" und "Bund der Pfadfinder" zum heutigen "Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder". Dieser Zusammenschluss bringt die erste reine Mädchensippe (Kobra) in den Stamm, der mittlerweile 170 aktive und 30 passive Mitglieder zählt.

1976 treten Crommi (Michael Cromm) und Uli Saltenberger aus Usingen mit einer Sippe in den Stamm ein, schon mit dem Gedanken, später in Usingen einen eigenen Stamm (Stamm Hattstein) zu gründen.

1977 wird das zwanzigjährige Stammesjubiläum gebührend gefeiert.

 

 


1980 lösen Kurt Dorn und Jürgen Heuner Lothar in der Stammesführung ab. Im folgenden Jahr

1981 löst sich die Stammesführung nach Unstimmigkeiten zu Pfingsten auf. Jürgen übernimmt zusammen mit Peer Gemsjäger die Stammesführung. Die Meute wird ebenfalls aufgelöst. Kurt verlässt mit einigen Anhängern den Stamm. Andreas Reiser verunglückt auf einer Irlandfahrt tödlich bei einem Autounfall.

1982 feiert der Stamm sein 25jähriges Bestehen. Im Oktober gibt es einen erneuten Wechsel in der Stammesführung. Meikel (Michael Hinz) und Hansi (Stefan Hansen) übernehmen das Ruder. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Stamm auf 60 Mitglieder geschrumpft.

1985 verlässt Meikel die Stammesführung, zum ersten Mal gibt es mit Nickel (Veronika Hucke) eine weibliche Vertreterin. Eine neue Meute (Inka) wird gegründet.

1986 wird Hansi (Stefan Hansen) mit Annette Schmidt als Stellvertreterin in die Stammesführung gewählt.

1987 wird Annette zur ersten weiblichen Stammesführerin gewählt. Florian Stange übernimmt das Amt des Stellvertreters. Das Nikolauslager findet mit einem Geländespiel auf der Starkenburg statt.

1988 stirbt am Ende des Jahres Mutsch. Über die Ostertage trotzt der Stamm Wind und Wellen auf dem Weg zu einer gemeinsamen Stammesgroß- Fahrt nach Sardinien. Zu Pfingsten versetzen wir uns in die Zeit Ludwig XIV und Cardinal Richelieu und spielen um die 14 Diamanten der Königin.

1989 wird im Januar die Meute Waldohreule gegründet, zu der im November die Meute Eisbär hinzukommt. Im Sommer fährt der Stamm auf das Bundeslager "Fabula" nach Furth im Wald, neben diversen Aktivitäten wie zum Beispiel Zeltbau oder Herstellung von Marionetten werden auch Tagesausflüge in die nähere und weitere Umgebung gestartet, unter anderem nach Prag. Ein neuartiges Ereignis findet im Februar statt, der berühmt-berüchtigte Mister X treibt sein Unwesen in Frankfurt und wird von 350 Pfadfindern quer durch den FVV (heute RMV) gejagt. Flo scheidet aus der Stammesführung aus, und Jörn Schuster wird gemeinsam mit Idefix (Dirk Heinemann) zu Annettes Stellvertreter. Das erste Musical der Stammesgeschichte kommt im Dezember zur Aufführung. Die Ente Alfred Jodokus Kwak wird zu Gunsten der Aktion Sorgenkind von den Grauen Wölfen gespielt und gesungen.

1990 veranstaltet der Stamm zu Pfingsten ein Wikingerlager, zu dem im Vorfeld schon eifrig im Heim gewerkelt wird. Auf dem durch die Lahn zweigeteilten Lagerplatz wird ein Schiffspendelverkehr mit einem selbstgebauten Langboot eingerichtet. Im Sommer brechen die Rover des Taunus Bezirkes nach Norwegen auf. Nach den Sommerferien beschreitet der Stamm neue Wege für das Sommerfest. Zum ersten Mal wird eine Band verpflichtet, mit der die erste Irish Night gestaltet wird. Die zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannte Band "Paddy goes to Holyhead" ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr.

1991 löst Kai Desch gemeinsam mit Ändy (Andrea Bauer) Annette, die ihrerseits Landesvorsitzende von Landesverbandes Hessen wird, in der Stammesführung ab. An den Pfingsttagen stürmten die Ritter und Knappen der Grauen Wölfe und Hattsteiner die Burg Rheinberg. In einem Spiel wird zunächst um den Besitz der Burg gekämpft, das am Ende in einem gemeinsamen Rittergelage endet.

1992 nehmen die Rover zum ersten Mal an einem überbündischen Rovermoot teil und erweitern die Kontakte zu anderen Stämmen und vor allem anderen Bünden.

Im November findet der vorerst letzte Elternabend statt. Aufgrund des geringen Interesses der Eltern und schlechten Beiträgen der Sippen beschließt der Stamm eine Pause einzulegen.

1993 übernimmt Martina Bachmann gemeinsam mit Idefix die Stammesführung.

In diesem Jahr feiern die Grauen Wölfe auch das 20jährige Bestehen des Heimes. Dies ist gleichzeitig das letzte Sommerfest des Stammes für drei Jahre, da auch hier nur noch wenige Eltern erscheinen.

Im Sommer fallen die Grauen Wölfe buchstäblich ins Wasser. Während des elftägigen Bundeslagers "Über dem Horizont" in Friedeburg/Ostfriesland verwandeln zehn Tage Dauerregen das Lager in einen Sumpf.

1994 versetzen sich die Stammesmitglieder gemeinsam mit dem Taunusbezirk in die fantastischen Welten von J.J.R. Tolkien und kämpften als Herren der Ringe gegen Sauron und die schwarzen Ritter.

Beim Bad Homburger Laternenfest startet der Stamm mit einer selbst gebastelten Seifenkiste und belegt auf Anhieb den 3. Platz, diese Platzierung wird sich 1996 wiederholen.

 

 

 


1995 kommt Martin Rüger an Stelle von Idefix in die Stammesführung. Die Sippe Kleiner Drache nimmt an der Landesfahrt nach Irland teil.

1996 richtet der Stamm erstmalig das überbündische Rovermoot aus. Im Taunus werden die Spuren der Römer und Germanen gesucht. Der Stamm nimmt an einem märchenhaften Lager teil. Gemeinsam mit der Europäischen Märchengesellschaft (EMG) retten Pfadfinder aus ganz Hessen erfolgreich die Prinzessin vor dem bösen Drachen. Die Abende werden durch die Erzählkunst von professionellen Märchenerzählern bis in den frühen Morgen bereichert. Zur Erinnerung an den vor 10 Jahren stattgefundenen GAU in Tschernobyl wird ein Kinderfest veranstaltet. Der Stamm beteiligt sich mit Aufsicht beim Kistenklettern und der Bereitstellung einer Jurte. Im Sommer wird nach vielen Großfahrten innerhalb Europas von einer Fahrtengruppe der Sprung über den großen Teich gewagt und vier Wochen lang der Westen der USA unsicher gemacht. Eine Woche nach dem "Wild Silk"-Konzert richtet der Stamm wieder ein Sommerfest aus. Auf einem Spiel-Parcours können sich Friedrichsdorfer Kinder austoben. Waffeln ohne Ende verkauft der Stamm auf dem Weihnachtsmarkt in Friedrichsdorf und legt damit den Grundstein zur Teilnahme an weiteren Märkten mit der eigens hierfür hergestellten mobilen Bude.

1997 setzte der Stamm auf dem Weg zum Bundeslager "Wegzeichen" in Cottbus ein Zeichen. Auf dem Landespfingstlager unter dem Motto "Indianer" wurde ein unscheinbarer 4 Meter langer Stamm zu einem Totempfahl verwandelt und auf dem Lagergrund des Bundeszentrums aufgestellt. Im Mai richtet der Stamm für den Kreisjugendring Hochtaunus ein "Irish Folk"-Konzert im Rahmen der Veranstaltung "Happy Ehrenamt" aus. Der Auftrag wurde an Land gezogen, nachdem der Stamm schon in den beiden Jahren zuvor mit der Gruppe "Wild Silk" zwei erfolgreiche Konzerte veranstaltet hatte. Der Stamm kann mit über 60 in Friedrichsdorf zurückblicken. In kleinem Kreis wird diese Tatsache gebührend gefeiert. Auf der Nikolausfahrt findet ein Wechsel in der Stammesführung statt. Stefan Schlötzer übernimmt mit Wiebke Vollmer und Christian Armbrecht als Stellvertreter die Verantwortung.

1998 ist das Jahr der Konzerte. Am 20. Juni wird die 4. Irish Night in Folge mit Wild Silk gefeiert, knapp drei Monate später folgt die 5. Irish Night, diesmal mit den Real Ould Paddies. Die Ursprungsformation der Band Paddy goes to Holyhead, die acht Jahre zuvor schon mal auf dem Heimgelände auftrat (s. o.), gibt anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens einige wenige Sonderkonzerte, von denen wir eines angeboten bekamen. Zum ersten Mal kommen mehr als 350 Gäste zu unserem Konzertabend. Seit langer Zeit konnte auch wieder eine neue Meute gegründet werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Friedrichsdorf präsentiert sich der Stamm sehr erfolgreich mit Glühwein und Schmalzbroten.

Das Jahr 1999 ist mit sehr vielen Aktionen des Stammes gefüllt: Schwarz/Weiß-Fotographie-Seminar, Stammes-Osterfahrt nach Griechenland, Bezirksaktionen, Future-Pfingstlager. Auf dem Irish Festival Anfang Juni spielen "Wild Silk" und erstmals "The Tuners" an einem Wochenende vor knapp 600 Gästen. Die Anfang des Jahres eröffnete Meute Panda zählt inzwischen 15 Wölflinge.

Am 29. August gründen 12 Graue Wölfe den "Unterstützungsverein Friedrichsdorfer Pfadfinder e. V." (UFP) unter dem Vorsitz von Gregor Schmidt. Bald darauf ein riesiger Erfolg für den Stamm: Der UFP übernimmt die Trägerschaft des Heimes! Während der Teilnahme am Weihnachtsmarkt startet der Stamm die Aktion "Rent-a-Scout", der Geld für die Amerika-Tour im Jahr 2000 bringen soll.

Mit einer Party im Heim wird das Jahr 2000 begrüßt, dass sich mit unterschiedlichen Höhepunkten im Verlauf sehr abwechslungsreich gestaltet. Mittelpunkt diverser Aktivitäten ist das Heim, dass zunächst im Februar mit einer "Heimübernahmefeier" gebührend in Empfang genommen wird. Im Sommer heißt es dann zupacken und arbeiten, denn die Heizung und die Fenster werden in Gemeinschaftsarbeit mit örtlichen Handwerkerbetrieben ausgetauscht. An Pfingsten findet im Brexbachtal ein Motivlager zum Thema "Asterix und Obelix" statt. Mit der Runde Tuk gibt es nun eine zweite aktive R/R-Grupen im Stamm. Bis zu den Sommerferien arbeiten die Teilnehmer der Amerika-Fahrt eifrig im Projekt "Rent-a-Scout" mit und erleben eine unvergessliche vierwöchige Fahrt im Westen der USA. Die Irish Night findet so großen Anklang, dass schon nach kurzer Zeit die Kassen geschlossen werden müssen, da nicht mehr Leute in das Festzelt hineinpassen. Die zweite Jahreshälfte steht ganz im Zeichen der Präsentation. Sei es auf der EXPO 2000 als Mitarbeiter im Big Tipi oder anlässlich des bundesweiten Pfadfindertags des BdP. Auf dem Seifenkistenrennen in Neu Anspach wird auf Anhieb der erste und der dritte Platz erreicht und auf dem Weihnachtmarkt finden sich viele "Stammkunden" ein, um den besten Glühwein des gesamten Marktes in Verbindung mit Schmalzbroten zu genießen. Um die vielerorts bekannten schwindenden Mitgliederzahlen braucht sich der Stamm keine Sorgen zu machen, da einerseits die Meute stetig weiterwächst, einige Ältere aber auch fleißig das Projekt "Meute 2007" in Angriff genommen haben. Zwischen Dezember 2000 und Januar 2001 kommen insgesamt 5 Kinder bei verschiedenen Stammesmitgliedern an.

Das Jahr 2001 gestaltet sich facettenreich. Die Spanne reicht vom Bewährten wie z. B. ein Ritterlager zu Pfingsten auf dem Zeltplatz des LV in Homberg Ohm bis hin zu neuen Ufern, z. B. durch die Gründung von zwei neuen Sippen zum Ende des Jahres. Am Heim wird kräftig weitergewerkelt und zusammen mit dem Partnerschaftsverein und einer Gruppe von JUMP (Jugend macht Politik) wird in der Partnerstadt Houilles in Frankreich im Herbst an einem Aufforstungsprojekt teilgenommen, um Sturmschäden zu beseitigen. Im Juni findet das letzte Konzert mit der Gruppe "Wild Silk" statt, die sich zum Ende des Jahres auflöst. Auf dem Seifenkistenrennen in Neu Anspach platzieren sich die GWs erneut mit den Plätzen zwei und drei auf dem Siegertreppchen. Auf der Nikolausfahrt in Limburg wird Stefan als Stammesführer bestätigt, Romina kommt als stellvertretende Stammesführerin neu in das Team hinein. Außerdem gründet sich die dritte Roverrunde des Stammes mit Namen Pontifex.

 

 


Das Jahr 2002 beginnt wie die letzten Jahre mit einer großen Sylvesterfeier im Heim, an der fast der gesamte Stammesrat teilnimmt. Bei frostigen Temperaturen wird eine Cocktail-Strand-Party gefeiert. Zu Ostern veranstaltet der Stamm das Rovermoot am Stammesheim. Das Pfingstlager findet mit vier weiteren Stämmen des Taunusbezirkes auf dem Zeltplatz "Nasser Fleck" in Hoch-Weisel statt. Alle Stufen erleben hier vier Tage lang ihr eigenes Programm. Zwei Wochen nach dem Pfingstlager findet die 9. Irish Night zum ersten Mal mit der Band Tullamore Stew statt. In den Sommerferien führt eine Stammesgroßfahrt mit 18 Teilnehmer drei Wochen nach Polen in die masurische Seenplatte. Zehn Tage davon geht es per Kajak durch die traumhafte Landschaft. Mitte August wird der 45igste Geburtstag des Grauen Wolfes mit einem großen Sommerfest nach alter Tradition gefeiert. Im Garten des Stammesheim wird eine geräumige Gartenhütte gebaut. Die Nikolausfahrt führt in diesem Jahr zum "kleinen Strolch" nach Lauterbach.

2003 erweist sich als sehr geschäftiges Jahr: Im Mai betreibt der Stamm eine der Attraktion auf der Friedrichsdorfer Gewerbeschau: Das Kistenklettern zieht große Zuschauermengen an. An Pfingsten nehmen die Grauen Wölfe in Rodenroth/Westerwald am Landespfingstlager "Via Musica" teil. Der Sommer bringt als Jubiläum die 10. Irish Night, in der auftretenden Gruppe Dhalia finden sich viele ehemalige Mitglieder des Publikumsmagneten Wild Silk wieder. Zur Jahresmitte erhält der Unterstützungsverein eine großzügige Zuwendung, um sein Sanierungsprojekt zu beginnen: Das Dach erhält unter viel Mitarbeit der Stammesmitglieder eine neue energiesparende Isolierung und neue Dachziegeln. Zu Nikolaus füllt der Stamm mit 100 Teilnehmern die Jugendherberge in Büdingen. Die Stammesvollversammlung wählt Romina Parth als Stammesführerin, Eva Ullrich als Stellvertreterin und Tim Krämer als Kassenwart.

2004 nehmen im Februar 14 Stammesmitglieder am vom Stamm veranstalteten Lilienkurs teil und beweisen so Ihre Können. Zu Pfingsten zieht der Stamm unter dem Motto "Nomaden" auf den Wirberg im Vogelsberg. Am Fronleichnam-Wochenende füllt als 11. Irish Night einmal mehr die Band Dhalia das Heimgelände mit zahlreichen Besuchern. Die Sommerferien werden für eine dreiwöchige Stammesgroßfahrt mit 24 Teilnehmern nach Südwest-Schweden genutzt. Das Jahr klingt mit dem Nikolauslager in der Jugendherberge Wetzlar und der fast obligatorischen Beteiligung am Weihnachtsmarkt auf dem Friedrichsdorfer Landgrafenplatz aus.

Im Jahr 2005 erfolgt die Fassadenrenovierung des Pfadfinderheims: Der UFP lässt das Haus nun in einem freundlichen Gelbton erstrahlen. Alte und neue Handwerksberufe lernt der Stamm auf dem Landespfingstlager in Immenhausen unter dem Motto "Handwerk - aber bitte nicht nur basteln" kennen. Die 12th Irish Night bleibt ihrer Tradition erneut treu und lockt ein weiteres Mal mit der Band Dhalia's Lane etwa 400 Gäste in "das wahrscheinlich urigste Pub diesseits des Ärmelkanals" (Presseartikel). Im Sommer fahren 55 Graue Wölfe für 10 Tage in die "versunkene Stadt Vineta", die für das Bundeslager in Wolfsburg mit etwa 4500 Teilnehmern aufgetaucht ist. Im September werden alle Eltern und Verwandte zu einem großem Stammeselternabend mit buntem Bühnenprogramm eingeladen. Am Nikolauswochenende auf der Burg Breuberg im Odenwald suchen 100 Graue Wölfe nach einem neuen Burgherren. Die Stammesvollversammlung bestätigt Romina und wählt Lisa Weiershäuser zur neuen stellvertretenden Stammesführerung sowie Sebastian Lind zum neuen Kassenwart. Bei heftigem Schneefall genießt eine Vielzahl Friedrichsdorfer Bürger ein heißes Getränk am Stand des Stammes auf dem Weihnachtsmarkt.

2006 findet zum Thema "Robin Hood" das Pfingstlager auf dem Nassen Fleck in Butzbach statt. Auch dieses Jahr feiern wieder einmal viele Friedrichsdorfer zusammen mit den Grauen Wölfen bei der jährliche Irish Night mit Dhalia. Im Herbst organisiert der Stamm einen Lilienkurs mit neuem Konzept. Die Inhalte werden den Teilnehmern nicht an Wochenenden beigebracht, sondern in Form von Abendkursen. Zur gleichen Zeit beginnen die Abrissarbeiten des alten Kamins, der seine Jahre mittlerweile hinter sich hat. Am Wochenende von Nikolaus fährt der Stamm in die Jugendherbegre Oberreifenberg. Leider fällt der Weihnachtsmarkt in Friedrichsdorf aus, sodass der Stamm sich daran nicht beteiligen kann.

Im Jahr 2007 feiert der Stamm ein doppeltes Jubiläum. Zum Einen gibt es Pfadfinder seit 100 Jahren und zum Anderen feiern die Grauen Wölfe ihren 50jährigen Geburtstag. Der Stamm probiert aus diesem Anlass aus, das Jahr unter ein Motto zu stellen. "So klingt Pfadfinden" soll die Gruppen dazu bewegen mehr Musisches in ihren Gruppenstunden zu überbringen. An Pfingsten ziehen die Grauen Wölfe in den Wilden Westen und sorgen dort für Ordnung. Neben dem jährlichen Sommerfest gibt es dieses Jahr auch einen Stammestag. Dort präsentieren alle Gruppen ihre bisherigen Ergebnisse zum Jahresprojekt. Der UFP stellt in Zusammenarbeit mit dem Stamm den neuen Kamin fertig und die Schänke wird daraufhin gleich auch renoviert. Das Nikolauslager findet zum Thema Baden Powell statt. An der Vollversammlung gibt es Veränderungen im Vorstand. Lisa Weiershäuser wird zur Stammesführerin gewählt. Isabelle Bauer übernimmt das Amt der stellvertretenden Stammesführerin und Sebastian Lind wird für eine weitere Amtsperiode zum Kassenwart gewählt.

2008 wird die Schänke, und insbesondere der Kamin in Pfadfinderheim ausgetauscht bzw. renoviert. Er genügte nicht mehr den Umwelt- und Emmissionsansprüchen und musste abgerissen werden. Auf dem Bezirkspfingstlager im Mossautal versammeln sich die Piraten aus dem Taunusbezirk zum Thema "Fluch der Karibk". Ende Mai wird die mittlerweile 15. Irish Night mit Paddy Schmidt veranstaltet. Eine zweite Meute mit dem Namen Panther wird gegründet. Durch den Verkauf der Teefabrik der Milupa wird die angrenzende Wiese abgeholzt und umzäunt. Somit hat der Stamm ab diesem Zeitpunkt keine große Wiese mehr, die er benutzen kann.

Seit dem Jahr 2009 leitet eine neue Stammesführung die Geschicke des Stammes: Stammesführerin wird Maike Fuchs, ihre Stellvertreterin Isabelle Bauer. Sebastian Lind geht in seine dritte Amtszeit als Kassenwart. Der Stamm ist beim Landespfingstlager "Parteitag der Partei der Fahrtenfreunde (PdF)" in Immenhausen und dem Bundeslager "Seitenweit - schwarz auf grün" in Buhlenberg mit von der Partie. Parallel dazu wird mit Hilfe und Federführung des UFP die komplette Außenanlage saniert. Die Hangbefestigung aus Bahnschwellen wurde komplett entsorgt und eine neue eingesetzt.

 

 

Aktuelle Seite: Startseite Unser Stamm Stammesgeschichte ausführliche Version