BdP Stamm Graue Wölfe Friedrichsdorf e.V.

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Unsere ausführliche Stammesgeschichte - Stammesgeschichte von 1995 bis 2001

1995 kommt Martin Rüger an Stelle von Idefix in die Stammesführung. Die Sippe Kleiner Drache nimmt an der Landesfahrt nach Irland teil.

1996 richtet der Stamm erstmalig das überbündische Rovermoot aus. Im Taunus werden die Spuren der Römer und Germanen gesucht. Der Stamm nimmt an einem märchenhaften Lager teil. Gemeinsam mit der Europäischen Märchengesellschaft (EMG) retten Pfadfinder aus ganz Hessen erfolgreich die Prinzessin vor dem bösen Drachen. Die Abende werden durch die Erzählkunst von professionellen Märchenerzählern bis in den frühen Morgen bereichert. Zur Erinnerung an den vor 10 Jahren stattgefundenen GAU in Tschernobyl wird ein Kinderfest veranstaltet. Der Stamm beteiligt sich mit Aufsicht beim Kistenklettern und der Bereitstellung einer Jurte. Im Sommer wird nach vielen Großfahrten innerhalb Europas von einer Fahrtengruppe der Sprung über den großen Teich gewagt und vier Wochen lang der Westen der USA unsicher gemacht. Eine Woche nach dem "Wild Silk"-Konzert richtet der Stamm wieder ein Sommerfest aus. Auf einem Spiel-Parcours können sich Friedrichsdorfer Kinder austoben. Waffeln ohne Ende verkauft der Stamm auf dem Weihnachtsmarkt in Friedrichsdorf und legt damit den Grundstein zur Teilnahme an weiteren Märkten mit der eigens hierfür hergestellten mobilen Bude.

1997 setzte der Stamm auf dem Weg zum Bundeslager "Wegzeichen" in Cottbus ein Zeichen. Auf dem Landespfingstlager unter dem Motto "Indianer" wurde ein unscheinbarer 4 Meter langer Stamm zu einem Totempfahl verwandelt und auf dem Lagergrund des Bundeszentrums aufgestellt. Im Mai richtet der Stamm für den Kreisjugendring Hochtaunus ein "Irish Folk"-Konzert im Rahmen der Veranstaltung "Happy Ehrenamt" aus. Der Auftrag wurde an Land gezogen, nachdem der Stamm schon in den beiden Jahren zuvor mit der Gruppe "Wild Silk" zwei erfolgreiche Konzerte veranstaltet hatte. Der Stamm kann mit über 60 in Friedrichsdorf zurückblicken. In kleinem Kreis wird diese Tatsache gebührend gefeiert. Auf der Nikolausfahrt findet ein Wechsel in der Stammesführung statt. Stefan Schlötzer übernimmt mit Wiebke Vollmer und Christian Armbrecht als Stellvertreter die Verantwortung.

1998 ist das Jahr der Konzerte. Am 20. Juni wird die 4. Irish Night in Folge mit Wild Silk gefeiert, knapp drei Monate später folgt die 5. Irish Night, diesmal mit den Real Ould Paddies. Die Ursprungsformation der Band Paddy goes to Holyhead, die acht Jahre zuvor schon mal auf dem Heimgelände auftrat (s. o.), gibt anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens einige wenige Sonderkonzerte, von denen wir eines angeboten bekamen. Zum ersten Mal kommen mehr als 350 Gäste zu unserem Konzertabend. Seit langer Zeit konnte auch wieder eine neue Meute gegründet werden. Auf dem Weihnachtsmarkt in Friedrichsdorf präsentiert sich der Stamm sehr erfolgreich mit Glühwein und Schmalzbroten.

Das Jahr 1999 ist mit sehr vielen Aktionen des Stammes gefüllt: Schwarz/Weiß-Fotographie-Seminar, Stammes-Osterfahrt nach Griechenland, Bezirksaktionen, Future-Pfingstlager. Auf dem Irish Festival Anfang Juni spielen "Wild Silk" und erstmals "The Tuners" an einem Wochenende vor knapp 600 Gästen. Die Anfang des Jahres eröffnete Meute Panda zählt inzwischen 15 Wölflinge.

Am 29. August gründen 12 Graue Wölfe den "Unterstützungsverein Friedrichsdorfer Pfadfinder e. V." (UFP) unter dem Vorsitz von Gregor Schmidt. Bald darauf ein riesiger Erfolg für den Stamm: Der UFP übernimmt die Trägerschaft des Heimes! Während der Teilnahme am Weihnachtsmarkt startet der Stamm die Aktion "Rent-a-Scout", der Geld für die Amerika-Tour im Jahr 2000 bringen soll.

Mit einer Party im Heim wird das Jahr 2000 begrüßt, dass sich mit unterschiedlichen Höhepunkten im Verlauf sehr abwechslungsreich gestaltet. Mittelpunkt diverser Aktivitäten ist das Heim, dass zunächst im Februar mit einer "Heimübernahmefeier" gebührend in Empfang genommen wird. Im Sommer heißt es dann zupacken und arbeiten, denn die Heizung und die Fenster werden in Gemeinschaftsarbeit mit örtlichen Handwerkerbetrieben ausgetauscht. An Pfingsten findet im Brexbachtal ein Motivlager zum Thema "Asterix und Obelix" statt. Mit der Runde Tuk gibt es nun eine zweite aktive R/R-Grupen im Stamm. Bis zu den Sommerferien arbeiten die Teilnehmer der Amerika-Fahrt eifrig im Projekt "Rent-a-Scout" mit und erleben eine unvergessliche vierwöchige Fahrt im Westen der USA. Die Irish Night findet so großen Anklang, dass schon nach kurzer Zeit die Kassen geschlossen werden müssen, da nicht mehr Leute in das Festzelt hineinpassen. Die zweite Jahreshälfte steht ganz im Zeichen der Präsentation. Sei es auf der EXPO 2000 als Mitarbeiter im Big Tipi oder anlässlich des bundesweiten Pfadfindertags des BdP. Auf dem Seifenkistenrennen in Neu Anspach wird auf Anhieb der erste und der dritte Platz erreicht und auf dem Weihnachtmarkt finden sich viele "Stammkunden" ein, um den besten Glühwein des gesamten Marktes in Verbindung mit Schmalzbroten zu genießen. Um die vielerorts bekannten schwindenden Mitgliederzahlen braucht sich der Stamm keine Sorgen zu machen, da einerseits die Meute stetig weiterwächst, einige Ältere aber auch fleißig das Projekt "Meute 2007" in Angriff genommen haben. Zwischen Dezember 2000 und Januar 2001 kommen insgesamt 5 Kinder bei verschiedenen Stammesmitgliedern an.

Das Jahr 2001 gestaltet sich facettenreich. Die Spanne reicht vom Bewährten wie z. B. ein Ritterlager zu Pfingsten auf dem Zeltplatz des LV in Homberg Ohm bis hin zu neuen Ufern, z. B. durch die Gründung von zwei neuen Sippen zum Ende des Jahres. Am Heim wird kräftig weitergewerkelt und zusammen mit dem Partnerschaftsverein und einer Gruppe von JUMP (Jugend macht Politik) wird in der Partnerstadt Houilles in Frankreich im Herbst an einem Aufforstungsprojekt teilgenommen, um Sturmschäden zu beseitigen. Im Juni findet das letzte Konzert mit der Gruppe "Wild Silk" statt, die sich zum Ende des Jahres auflöst. Auf dem Seifenkistenrennen in Neu Anspach platzieren sich die GWs erneut mit den Plätzen zwei und drei auf dem Siegertreppchen. Auf der Nikolausfahrt in Limburg wird Stefan als Stammesführer bestätigt, Romina kommt als stellvertretende Stammesführerin neu in das Team hinein. Außerdem gründet sich die dritte Roverrunde des Stammes mit Namen Pontifex.

 

 

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