BdP Stamm Graue Wölfe Friedrichsdorf e.V.

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Unsere ausführliche Stammesgeschichte

1956 treten einige Friedrichsdorfer Jungen in den Bad Homburger BdP-Stamm "Gralsritter" ein. Nachdem es innerhalb des Stammes zu Unstimmigkeiten kommt, wird beschlossen, mit den zwei Friedrichsdorfer Sippen auszutreten und

1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von Lothar van Basshuysen und Horst Georg Denfeld geleitet. Es folgen endlose Diskussionen, wie die neue Aufbaugruppe, die schon nach einem 1/2 Jahr die offizielle Anerkennung als Stamm bekommt, heißen solle. Da man sich nicht einigen kann, welches der beste Name sei, wird beschlossen, den nächsten Namen der fällt zu nehmen. So kamen die Grauen Wölfe zu ihrem Namen.

1958 müssen die Grauen Wölfe ihr Heim an der alten Turnhalle verlassen, da dieses abgerissen wurde. Glücklicherweise lernen sie zu dieser Zeit Mutsch (Fr. Holtschneider) kennen, die nicht lange zögert und ihr eigenes kleines Holzhaus oberhalb des Friedrichsdorfer Bahnhofes an den Stamm vermietet. Das Gelände des Hauses zieht sich damals noch bis an die Bahngleise und bietet viel Platz für Lager direkt am Heim. Mutsch zieht ihrerseits zum Schreiner Wolf.

Ebenfalls in diesem Jahr wird die erste Meute gegründet. Frl. Störkel übernimmt die Meutenführung und hatte mit 20-25 Wölflingen alle Hände voll zu tun. Die Sippen machen ihre ersten Großfahrten.

Zwischen 1958 und 1966 werden Schottland, Irland, Skandinavien, Griechenland, aber auch die Türkei, der Iran und Marokko erkundet. Auch mit amerikanischen Pfadfindern steht man in gutem Kontakt.

1966 feiern die Grauen Wölfe ein Jahr zu früh ihr 10jähriges Bestehen, was sie nicht daran hindert, im folgenden Jahr das selbe Jubiläum nochmals zu feiern.

1967 wird der Stamm wegen einer kaum zu bremsenden Austrittswelle auf eine harte Probe gestellt. Der Stamm schrumpft von 70 auf 20 Mitglieder. Lothar legt das Amt des Stammesführers nieder und wird von Volker Gajek abgelöst.

1968 übernimmt Hans Jürgen Thewelis die Stammesführung, aber bereits ein Jahr später

1969 übernimmt Hermann Twelkmeier das Amt. Hermann ist mit einer Sippe aus Bad Homburg in den Stamm gekommen. Mit dem Neubau von Hochhäusern in Seulberg

zwischen 1969 und 1970 kommt es zu einem Aufschwung des Stammes und binnen eines 1/2 Jahres ist die Mitgliederzahl von 1967 erreicht. Dieses Jahr gilt auch als Gründungsjahr des PEF (Pfadfinder Eltern Förderverein), der den Eltern eine Möglichkeit gibt, den Stamm zu unterstützen.

1970 übernimmt Lothar wieder die Stammesführung. Umba (Jürgen Diener) kommt mit einer Petterweiler Gruppe (aus der später der Stamm Graue Adler entstand) in den Stamm und der erste Trupp (Berglöwe) wird gegründet.

1971 ist von der Spaltung des BDP in zwei Gruppen (BDP "Bund Deutscher Pfadfinder" und BdP "Bund der Pfadfinder") geprägt. Von der starken finanziellen Belastung abgesehen, die die Stammeskasse in die roten Zahlen bringt, übersteht der Stamm den Übergang vom BDP zum BdP gut.

Zwischen 1972 und 1973 ist der Stamm nach Eintritt von Jugendlichen aus Oberursel (die später den Stamm Graue Bären gründen) auf eine Gesamtstärke von 120 Mitgliedern gewachsen. Mit den Oberurselern kommen auch die ersten Mädchen in den Stamm. Das kleine Holzhaus von Mutsch wird zu klein und so findet der Stamm vorübergehend in der Alten Schule von Seulberg eine Unterkunft, während am Bahnhof die Idee eines neuen Heimes immer konkretere Züge annimmt. Mit gewaltigem Aufwand in Form von Papiersammelaktionen und anderen Arbeiten, sowie Zuschüssen und Spenden kann das nötige Kleingeld für den Heimbau aufgebracht werden. Viele Stunden Arbeit der Grauen Wölfe werden in den Hausbau gesteckt.

1974 bezieht der Stamm das neue Domizil am altbekannten Heimgelände. Der "Hausverein" (Pfadfinder Friedrichsdorf e.V.), dem zu diesem Zeitpunkt nur Leute aus dem Stamm - einschließlich des Stammesführers - angehören, wird gegründet.

1975 fusionieren die Bünde "Bund der Pfadfinderinnen" und "Bund der Pfadfinder" zum heutigen "Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder". Dieser Zusammenschluss bringt die erste reine Mädchensippe (Kobra) in den Stamm, der mittlerweile 170 aktive und 30 passive Mitglieder zählt.

1976 treten Crommi (Michael Cromm) und Uli Saltenberger aus Usingen mit einer Sippe in den Stamm ein, schon mit dem Gedanken, später in Usingen einen eigenen Stamm (Stamm Hattstein) zu gründen.

1977 wird das zwanzigjährige Stammesjubiläum gebührend gefeiert.

 

 

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