BdP Stamm Graue Wölfe Friedrichsdorf e.V.

Pressespiegel

Nasse Helfer, sauberes Ufer (aus: Taunus Zeitung)

Taunus-Zeitung, 04.10.2010, von Heinz Habermehl

Über 30 Umweltschützer haben am Samstag das Ufer des Erlenbachs und des Farnbachs in Köppern von Unrat befreit. Dabei trotzten die Aktiven dem Dauerregen.

Köppern. Der anhaltende Regen am Samstagmorgen konnte die über 30 Helfer nicht davon abhalten, den Erlenbach und den nur unweit entfernt fließenden Farnbach einschließlich der Uferböschungen von Schmutz und Müll zu befreien. Dem Aufruf des Ortsbeirates waren zahlreiche Mitglieder von Verbänden und Vereinen gefolgt. Die größte Gruppe stellte mit elf Teilnehmern die Pfadfindervereinigung «grauen Wölfe». Aber auch die Bachpaten, der Angelverein, der Naturschutzbund sowie der Verein «Lebendiges Köppern» waren am Samtsagmorgen um 9 Uhr an der Sammelstelle in Höhe der Tennisanlage mit Arbeitswillen und Tatkraft erschienen.

Nicht jeder von ihnen trug eine regenschützende Bekleidung. Aber nach der Devise «Was mich nicht umbringt, macht mich hart» wurden die etwa 3,5 Kilometer langen Bachläufe von Erlen- und Farnbach nach Unrat abgesucht.

Nicht immer war der Müllfundort auch der «Tatort». «Da werden bei erhöhtem Wasserstand oft Sachen angeschwemmt, die an anderer Stelle in den Bach oder am Ufer verbotswidrig entsorgt wurden», berichtete Ortsvorsteher Michael Becker (CDU). Den größten Fund gab es am Erlenbach unterhalb des Waldkrankenhauses. Da hatte ein Umweltsünder doch glatt ein Sofa und einen Tisch illegal entsorgt. Wäre der «Möbelentsorger» bei seiner Tat erwischt worden, hätte es eine saftige Geldstrafe wegen des begangenen Gesetzesverstoßes gegeben.

Dennoch hatte Ortsvorsteher Becker auch eine gute Nachricht parat. Gemäß seinen Ausführungen ist das Müllaufkommen an den abgesuchten Bächen weniger geworden, wenngleich jede Flasche, Plastik, Eisenteile und sonstiger weggeworfener Unrat ein Vergehen an Natur und Landschaft darstellen.

Der vorgefundene Müll wurde in Plastik- und Jutesäcke gepackt und danach an der vorgegebenen Sammelstelle abgelegt, wo er dann von Bediensteten des städtischen Bauhofs aufgenommen wurde, die ihn ordnungsgemäß entsorgten.

Als Dank und Anerkennung gab es für die vielen Helferinnen und Helfer der Aktion anschließend im Vereinshaus des Tennisvereins Köppern Erbsensuppe und Rindswurst. «Für die Bewirtungsmöglichkeit sind wir dem Tennisverein sehr dankbar», lobte Becker die Tennisfreunde.

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